In-Office Bleaching: Möglichkeiten, Risiken, Ergebnisse

Traumhaft weiße Zähne lassen sich am einfachsten und effektivsten durch eine professionelle Behandlung in der Zahnarztpraxis erzielen. Die Rede ist dabei von einem sogenannten In-Office Bleaching, das sich in der Regel über mehrere Sitzungen erstreckt und letztendlich mit dem erträumten Hollywood-Lächeln belohnt. Aber wie genau läuft so ein In-Office Bleaching überhaupt ab und welche Ergebnisse werden in Aussicht gestellt?

In-Office Bleaching: Vorbereitung und Ablauf

Streben Sie ein In-Office-Bleaching an, so lässt sich dies natürlich nur in der Zahnarztklinik durchführen. Als Behandlungszeit werden in der Regel 20 bis 30 Minuten angesetzt, wobei sich die Behandlung selbst in zwei Etappen – sprich zwei Behandlungstage – unterteilt.

Ablagerungen führen unter Umständen zu einem schwächeren Aufhellergebnis.Eigentlich sind es sogar drei Tage, denn wenige Tage vor dem eigentlichen Bleaching erfolgt eine professionelle Zahnreinigung in der Praxis, die dazu dient, die Zähne von sämtlichen Ablagerungen zu befreien.

Es folgt wenige Tage später die erste Bleaching-Sitzung. Wird ein In-Office-Bleaching durchgeführt, so greift der Zahnarzt dabei auf eine spezielle Mundschiene zurück, die auf den Zähnen aufgesetzt wird. Zuvor kommt ein Schutz über das empfindliche Zahnfleisch und ein Aufhellgel wird auf die Zähne oder die Schiene aufgetragen, ehe diese eingesetzt wird. Dieses Gel verfügt dabei über einen hohen Anteil an Wasserstoffperoxid, der für den Aufhelleffekt – ähnlich wie bei Blondierungen – verantwortlich ist. Oft kommt zusätzlich auch noch ein spezielles Licht zum Einsatz, um mit dem Aufhellungsprodukt noch bessere Ergebnisse zu erzielen.

Zahncreme mit Fluorid

Im Alltag wird am besten eine fluoridhaltige Zahncreme verwendet, um die Zähne so weiterhin zu schützen.

Dabei sollte man allerdings von der ersten Sitzung nicht allzu viel erwarten. Der Aufhellprozess selber wird erst mit der zweiten Etappe, die wenige Wochen später erfolgt, perfektioniert. Nach jedem Bleaching erhalten die Zähne zusätzlich eine Fluorid-Behandlung, die zur Regeneration und zum Schutz der Zähne dient. Außerdem soll zu Hause eine fluoridhaltige Zahnpasta verwendet werden, die die Zähne weiterhin schützt und sogar das Aufhellergebnis verstärkt.

Wie ein In-Office Bleaching dabei detailliert abläuft, können Sie auch im Fit For Fun Erfahrungsbericht1 nachlesen.

Behandlungswiederholung und Ergebnisse

Essentiell bei dieser Behandlungsmethode ist, das Bleaching in mehreren Etappen durchzuführen, um den Aufhellprozess zu steigern. Normalerweise erfolgt das In-Office Bleaching somit in zwei manchmal auch drei Durchgängen, ehe das Endergebnis erzielt ist.

Die Behandlung erfolgt entweder in der Praxis oder auch nach vorheriger Anweisung durch den Zahnarzt direkt zu Hause mit einem speziellen Home-Bleaching Set. Das hängt letztendlich von der individuellen Behandlung ab.

Auch auf Zigaretten sollten Sie in dieser Zeit verzichten.Wichtig ist aber in jedem Fall, direkt nach dem Bleaching auf Lebensmittel zu verzichten, die eine erneute Verfärbung der Zähne begünstigen könnten. Es gilt also, 24 Stunden nach der Behandlung ausschließlich „weiße“ Lebensmittel zu essen, die keine Farbstoffe enthalten und so zu erneuten Ablagerung auf dem Zahnschmelz führen könnten.

Der Aufhellungsgrad selbst fällt nach der letzten Behandlung dabei recht individuell aus und hängt stark von der Ausgangsfarbe ab. Eine deutliche farbliche Verbesserung stellt sich in der Regel spätestens wenige Tage nach der abschließenden Fluorid-Behandlung ein, die die Zähne aufbauen soll und den Bleaching-Effekt zusätzlich verstärkt.

Zahnaufhellung

In-Office Behandlungen werden oftmals in mehreren Etappen durchgeführt bis das endgültige Ergebnis erzielt wird.

Wer anschließend bestimmte Lebensmittel dauerhaft reduziert, die nachweislich für Verfärbungen verantwortlich sind, kann von der Behandlung für bis zu fünf Jahre profitieren und sein strahlendes Weiß behalten. In der Regel können Sie sich aber grundsätzlich darauf verlassen, dass sich das Bleaching für bis zu drei Jahre auszahlt.

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?

Grundsätzlich ist die Zahnaufhellung in der Praxis bei gesunden Zähnen und einem gesunden Mundraum mit keinem Risiko verbunden. Der Zahnarzt kontrolliert vorab, ob ein Bleaching zulässig ist oder ob freiliegende Zahnhälse, ein entzündetes Zahnfleisch oder auch Karies der Behandlung Steine in den Weg legen.

Besonders bei Karies ist nämlich Vorsicht geboten, da durch das Bleaching der Zahnnerv geschädigt werden könnte. Das gilt ebenso bei Entzündungen am Zahnfleisch.

Nach dem Bleaching kann es bei einigen Patienten außerdem zu einer vorübergehenden Schmerzempfindlichkeit der Zähne kommen. Das hängt stark von der Zahnbeschaffenheit ab und davon, wie lange die Zahnnerven nach der Behandlung brauchen, um sich wieder zu regenerieren2.

Wichtig ist zudem, ein In-Office Bleaching auf keinen Fall öfter als zwei- bis dreimal im Jahr durchführen zu lassen, da es andernfalls zu Komplikationen bezüglich der Zahnbeschaffenheit kommen könnte.

Das In-Office Bleaching zählt zu jenen Verfahren, welche besonders häufig in der Zahnarztpraxis durchgeführt werden. Innerhalb kürzester Zeit und auf Grundlage mehrfacher Sitzungen, erhält der Patient so eine strahlende Naturfarbe der eigenen Zähne zurück und darf sich über ein noch schöneres Lächeln und noch schönere Zähne freuen. Die Behandlung selbst ist dabei nahezu risikofrei, wenn keine Defekte an den eigenen Zähnen vorliegen. Zwar mag die Therapie dabei kostspieliger erscheinen als ein Home-Bleaching, wartet aber in der Regel mit den besseren Ergebnissen auf.